2 Kommentare zu „Rund um den Po, ein Traum wird wahr“
Die Fahrt rund um das Po Delta war von nur wenigen markanten Landmarken gekennzeichnet. Ein wohl alles bestimmendes Bauwerk war der Ciminiera di Porto Tolle, ein hoher Rauchfang welcher mich optisch bis Ravenna begleitete.
Im Internet fand ich folgende Information dazu:
Der große Schornstein von Porto Tolle ist ein gigantischer, verlassener Turm. Mit einer Höhe von 250 Metern ist das Bauwerk der zweithöchste Schornstein Italiens, aber sicherlich der berühmteste und kolossalste, wahrscheinlich sogar noch mehr als der Enel-Turm-Schornstein in Tavazzano.
Mehr aber als dieses Monoment beeindruckte die Stille und angenehme Fades die einem beim Umfahren dieser einmaligen Flussmündung überkam. Bis knapp vor Barricata begegnete ich keinem einzigen Schiff, lediglich vor Tolle, draußen wo es raus geht in die obere Adria, sah man am Horizont, wie ein Schiffswrack entkernt wurde und ihm so seine Seele genommen wurde. Das alles passte harmonisch zur Landschaft, ja und ich muss sagen, es war vorerst der beeindruckendste Teil meiner ersten Tage auf See.
Bald nach Barricata sichtete ich den Po di Goro und ein Blick nach Backport zeigte den Weg zum berühmtesten Leuchtturm am Po auf der Isola dell’Amore. Ein Anruf auf VHF Kanal 10 blieb erfolglos und etwas später habe ich am Telefon erfahren, der Hafen ist voll belegt und kein Platz mehr frei, also segelte ich weiter bis Porto Garibaldia, ein schmuckloser Fischerhafen allerdings mit einigem Leben rundherum ausgestattet. Es gäbe ja den mondänen Hafen für Jachten, ich wählte die wilde Art und legte direkt im Fischereihafen an, um dort für wenig Geld Strom und Wasser zu bekommen und neben handtellergroßen Krabben und schrottreifen Schiffen angenehm zu übernachten. Diese Etappe war der erste große Schritt in Richtung Süden, ab hier ändert sich das Wasser und es wird zusehends blauer.
Ciao Paul come procede il viaggio ? Ieri qui ha fatto disastri di pioggia e vento , spero cheti abbia risparmiato , non vedo nuove notizie sul tuo blog perciò spero sia tutto a posto un’ abbraccio
Claudio e Sylvie
Die Fahrt rund um das Po Delta war von nur wenigen markanten Landmarken gekennzeichnet. Ein wohl alles bestimmendes Bauwerk war der Ciminiera di Porto Tolle, ein hoher Rauchfang welcher mich optisch bis Ravenna begleitete.
Im Internet fand ich folgende Information dazu:
Der große Schornstein von Porto Tolle ist ein gigantischer, verlassener Turm. Mit einer Höhe von 250 Metern ist das Bauwerk der zweithöchste Schornstein Italiens, aber sicherlich der berühmteste und kolossalste, wahrscheinlich sogar noch mehr als der Enel-Turm-Schornstein in Tavazzano.
Mehr aber als dieses Monoment beeindruckte die Stille und angenehme Fades die einem beim Umfahren dieser einmaligen Flussmündung überkam. Bis knapp vor Barricata begegnete ich keinem einzigen Schiff, lediglich vor Tolle, draußen wo es raus geht in die obere Adria, sah man am Horizont, wie ein Schiffswrack entkernt wurde und ihm so seine Seele genommen wurde. Das alles passte harmonisch zur Landschaft, ja und ich muss sagen, es war vorerst der beeindruckendste Teil meiner ersten Tage auf See.
Bald nach Barricata sichtete ich den Po di Goro und ein Blick nach Backport zeigte den Weg zum berühmtesten Leuchtturm am Po auf der Isola dell’Amore. Ein Anruf auf VHF Kanal 10 blieb erfolglos und etwas später habe ich am Telefon erfahren, der Hafen ist voll belegt und kein Platz mehr frei, also segelte ich weiter bis Porto Garibaldia, ein schmuckloser Fischerhafen allerdings mit einigem Leben rundherum ausgestattet. Es gäbe ja den mondänen Hafen für Jachten, ich wählte die wilde Art und legte direkt im Fischereihafen an, um dort für wenig Geld Strom und Wasser zu bekommen und neben handtellergroßen Krabben und schrottreifen Schiffen angenehm zu übernachten. Diese Etappe war der erste große Schritt in Richtung Süden, ab hier ändert sich das Wasser und es wird zusehends blauer.
Ciao Paul come procede il viaggio ? Ieri qui ha fatto disastri di pioggia e vento , spero cheti abbia risparmiato , non vedo nuove notizie sul tuo blog perciò spero sia tutto a posto un’ abbraccio
Claudio e Sylvie