Heute haben wir 40 Minuten leidenschaftlich über Solar diskutiert. Carl wollte wissen, wie ich 16 PV Platten auf meine 7 Meter lange Polina montiere. Da habe ich festgestellt, Carl hat eine abweichende Vorstellung wie ich meinen Strom produzieren werde.
1. Während der Fahrt sind bestenfalls 6 Paneele (600 Wp) im aktiven produzierenden Betrieb, vier für die 48 Volt, zwei für 12 Volt
2. Es wird während der Fahrt nur die 48 Volt Vortriebsbatterie (13 KWh) geladen, nicht die 48 Volt Reservebatterie (5 KWh)
3. Am Steg oder Hafen werden 12 Paneele (1200 Wp) landseitig ausgelegt und an insgesamt 4 Laderegler angeschlossen
Ja und es werden die Batterien direkt über den Laderegler (100V PV Spannung, 20 Amp. Ladeleistung) geladen, es erfolgt keine Zwischenspeicherung und anschließende Wandlung in 12 oder 48 Volt, damit werden Wandlungsverluste ausgeschlossen. Die gesamte Ladeung wird also bei absolut leeren Batterien ca. zwei sonniger Tage bedürfen.
Ja so vergeht eine Woche an Bord der POLINA, fünf Tage segeln mit Elektromotorunterstützung und zwei Tage Ruhepause, so wie es schon in der Bibel steht. Unter der Annahme das ich mit 500 Watt unter Segel ca. 4 Knoten erreiche und ich täglich 10 Stunden fahre, ist mein Wochenschnitt 200 NM, mal sehen was die Praxis sagt.
Gerne nehme ich an dieser Stelle Kommentare entgegen, ich bin jedenfalls gespannt wie weit ich daneben liege?!
Ich kann und will es niemanden vorenthalten, Carl hat mir soeben ein Bild von den Zuständen auf griechischen Häfen gesendet. Ja wenn Griechenland so mit den EU Geldern wirtschaftet, dann gute Nacht!
Übrigens es war auch ein Video dabei von permanenten Lecks in der Wasserversorgung, dass ist extrem bedenklich in Zeiten wo der Klimawandel unsere Ressourcen an Wasser immer mehr versiegen lässt.
Ich kann nur zur Vernunft aufrufen und die Verantwortlichen zur Verantwortung mahnen.
Telefonat mit Carl:
Carl mag keine Jachthäfen, er bevorzugt Buchten! Da ist er genau das Gegenteil von mir, ich brauche den Jachthafen wegen der Stromversorgung. Meine POLINA fährt bekanntlich elektrisch, wenn sie nicht gerade durch Wind bewegt wird, daher Hafen ist gleich Strom und Wasser. Carl braucht keinen Strom, er fährt ja mit Kraftstoff und der liefert die „KRAFT“ wie er zu sagen pflegt. Wasser braucht man höchstens in der Kirche, ansonsten nimmt man Bier. Ja und Carl macht sich seinen Strom selbst, „SOLAR SOLAR“ wie er zu sagen pflegt.
Und da beginnt unser Telefongespräch, Carl segelte voriges Jahr von Aquileia bis nach Zypern und hatte nach seinen eigenen Angaben 150 Liter Diesel verbraucht. Der Motor verbraucht in der Stunde 1,5 Liter und beschleunigt die c’est la vie auf 5 Knoten. Also hat Carl sie 100 Stunden unter Motor gefahren und annähernd 500 Meilen zurückgelegt.
Umgekehrt meine POLINA vollelektrisch braucht für 4 Knoten Fahrt 1 KW Strom. Meiner Batterie hat eine Kapazität von 20 KWh, daher komme ich mit einer Ladung 80 Meilen weit. Unter den Bedingungen wie Carl sie beschrieben hat, sollte man mit sechs bis sieben Hafenaufenthalten das gleiche Ziel erreichen.
Jetzt lässt es sich leidenschaftlich diskutieren was die Angenehmere Art zu segeln ist, in unserem heutigen Telefonat 51 Minuten lang, Carl bevorzugt eben das Buchteln, ich schätze die Annehmlichkeiten einer Marina, wie sauberes WC, warme Dusche und eben Strom.
Ich freu mich schon auf das nächste Telefonat mit Carl.
Carl ist in unserer Segel Gemeinschaft der Seebär.
Keiner traut sich mehr am Meer.
Ja und Carl hat einen Hund namens Peddy, der Seehund.
Und die zwei fahren auf einem Segelschiff, der c’est la vie.
Was kann man da noch mehr sagen, so ist das Leben eben.
Ja und da ist noch eine Kleinigkeit, Carls Telefon.
Ein Anruf von Carl ist wie ein Befehl.
Und worum geht’s?
1. Strom
2. Bier
3. Buchten
Und in diesem Beitrag geht es nur um diese Themen, weil alles mit allem irgendwie zusammenhängt.
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Telefonat mit Carl
Heute haben wir 40 Minuten leidenschaftlich über Solar diskutiert. Carl wollte wissen, wie ich 16 PV Platten auf meine 7 Meter lange Polina montiere. Da habe ich festgestellt, Carl hat eine abweichende Vorstellung wie ich meinen Strom produzieren werde.
1. Während der Fahrt sind bestenfalls 6 Paneele (600 Wp) im aktiven produzierenden Betrieb, vier für die 48 Volt, zwei für 12 Volt
2. Es wird während der Fahrt nur die 48 Volt Vortriebsbatterie (13 KWh) geladen, nicht die 48 Volt Reservebatterie (5 KWh)
3. Am Steg oder Hafen werden 12 Paneele (1200 Wp) landseitig ausgelegt und an insgesamt 4 Laderegler angeschlossen
Ja und es werden die Batterien direkt über den Laderegler (100V PV Spannung, 20 Amp. Ladeleistung) geladen, es erfolgt keine Zwischenspeicherung und anschließende Wandlung in 12 oder 48 Volt, damit werden Wandlungsverluste ausgeschlossen. Die gesamte Ladeung wird also bei absolut leeren Batterien ca. zwei sonniger Tage bedürfen.
Ja so vergeht eine Woche an Bord der POLINA, fünf Tage segeln mit Elektromotorunterstützung und zwei Tage Ruhepause, so wie es schon in der Bibel steht. Unter der Annahme das ich mit 500 Watt unter Segel ca. 4 Knoten erreiche und ich täglich 10 Stunden fahre, ist mein Wochenschnitt 200 NM, mal sehen was die Praxis sagt.
Gerne nehme ich an dieser Stelle Kommentare entgegen, ich bin jedenfalls gespannt wie weit ich daneben liege?!
Ich kann und will es niemanden vorenthalten, Carl hat mir soeben ein Bild von den Zuständen auf griechischen Häfen gesendet. Ja wenn Griechenland so mit den EU Geldern wirtschaftet, dann gute Nacht!
Übrigens es war auch ein Video dabei von permanenten Lecks in der Wasserversorgung, dass ist extrem bedenklich in Zeiten wo der Klimawandel unsere Ressourcen an Wasser immer mehr versiegen lässt.
Ich kann nur zur Vernunft aufrufen und die Verantwortlichen zur Verantwortung mahnen.
Telefonat mit Carl:
Carl mag keine Jachthäfen, er bevorzugt Buchten! Da ist er genau das Gegenteil von mir, ich brauche den Jachthafen wegen der Stromversorgung. Meine POLINA fährt bekanntlich elektrisch, wenn sie nicht gerade durch Wind bewegt wird, daher Hafen ist gleich Strom und Wasser. Carl braucht keinen Strom, er fährt ja mit Kraftstoff und der liefert die „KRAFT“ wie er zu sagen pflegt. Wasser braucht man höchstens in der Kirche, ansonsten nimmt man Bier. Ja und Carl macht sich seinen Strom selbst, „SOLAR SOLAR“ wie er zu sagen pflegt.
Und da beginnt unser Telefongespräch, Carl segelte voriges Jahr von Aquileia bis nach Zypern und hatte nach seinen eigenen Angaben 150 Liter Diesel verbraucht. Der Motor verbraucht in der Stunde 1,5 Liter und beschleunigt die c’est la vie auf 5 Knoten. Also hat Carl sie 100 Stunden unter Motor gefahren und annähernd 500 Meilen zurückgelegt.
Umgekehrt meine POLINA vollelektrisch braucht für 4 Knoten Fahrt 1 KW Strom. Meiner Batterie hat eine Kapazität von 20 KWh, daher komme ich mit einer Ladung 80 Meilen weit. Unter den Bedingungen wie Carl sie beschrieben hat, sollte man mit sechs bis sieben Hafenaufenthalten das gleiche Ziel erreichen.
Jetzt lässt es sich leidenschaftlich diskutieren was die Angenehmere Art zu segeln ist, in unserem heutigen Telefonat 51 Minuten lang, Carl bevorzugt eben das Buchteln, ich schätze die Annehmlichkeiten einer Marina, wie sauberes WC, warme Dusche und eben Strom.
Ich freu mich schon auf das nächste Telefonat mit Carl.
Carl ist in unserer Segel Gemeinschaft der Seebär.
Keiner traut sich mehr am Meer.
Ja und Carl hat einen Hund namens Peddy, der Seehund.
Und die zwei fahren auf einem Segelschiff, der c’est la vie.
Was kann man da noch mehr sagen, so ist das Leben eben.
Ja und da ist noch eine Kleinigkeit, Carls Telefon.
Ein Anruf von Carl ist wie ein Befehl.
Und worum geht’s?
1. Strom
2. Bier
3. Buchten
Und in diesem Beitrag geht es nur um diese Themen, weil alles mit allem irgendwie zusammenhängt.